Empfindliche Heimschlappe

Damen-Oberliga: TV Borken beim 21:31 gegen die Bergischen Panther ohne Chance

 

Nach der 21:31-Heimpleite gegen die Bergischen Panther stecken die Oberliga-Handballerinnen vom TV Borken mitten im Abstiegskampf.

 

Erzielte ihre vier Treffer für den TV Borken allesamt in der zweiten Halbzeit: Astrid Heidt.

Bereits vor acht Uhr machten sich die Bergischen Panther am Sonntagmorgen auf den Sprung ins Münsterland. Und das frühe Aufstehen lohnte sich für die Spielgemeinschaft aus Burscheid und Hilgen. Mit 31:21 (16:7) setzten sich die Frauen von Trainer Lennart Hein in der Mergelsberg-Sporthalle durch und brachten somit dem heimischen Handball-Oberligisten TV Borken die nächste empfindliche Niederlage bei.

Vor knapp 100 Zuschauern fanden die erneut stark ersatzgeschwächt angetretenen Kreisstädterinnen gut in die Partie. Ließen sich auch durch einen 0:2-Rückstand nicht verunsichern und gingen in der zwölften Minute sogar erstmalig in Führung, als Annemarie Saltapidas die gute Gäste-Keeperin Müller zum 4:3 überwand. Auch beim Stande von 6:6 nach einer Viertelstunde war beim TVB noch alles im „grünen Bereich“, ehe es zu einem unerklärlichen Einbruch kam. Urplötzlich war man in der Deckung in fast jeder Situation zu spät dran und kassierte einfache Gegentore. Und weil man auch im Spiel nach vorne ideen- und hilflos wirkte, zogen die Panther – angeführt von der elffachen Torschützin Jennifer Jörgens – leicht und locker auf 15:6 davon. Dabei brachten die Borkenerinnen das Kunststück fertig, satte 13 Minuten ohne einen eigenen Treffer zu bleiben.

Nach dem Seitenwechsel setzte Borkens Trainer Andreas Stolz auf eine offensivere Deckung, die jedoch auch nicht den erwünschten Erfolg bringen sollte. Zeitweise setzte sich der Gast sogar auf elf Treffer ab und fuhr am Ende einen ungefährdeten und auch in dieser Höhe verdienten Auswärtserfolg ein. TVB-Coach Stolz monierte vor allen Dingen das über weite Strecken „körperlose Spiel“ seiner Mädels: „Da hat bei einigen der absolute Wille zum Sieg gefehlt. Sicher ist, dass man sich auf einen ganz harten Kampf um den Klassenerhalt gefasst machen kann, wenn man gegen einen Aufsteiger aus der Verbandsliga zu Hause zu hoch verliert.“

TV Borken: Bruckmaier, Heimann (beide im Tor); Hövelbrinks, Lechtenberg (1), Saltapidas (2), Heidt (4), Möllmann, Stroick, Brun (2), Milsom-van de Loecht (3), Runne (1), Thiery (1) und Hörnemann (6)